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Roter von Rio

Häufige Fischkrankheiten

Ichthyophthirius ist eine der häufigsten Fischkrankheiten und beruht auf einer allgemeinen Schwächung des Kois, weil sie epidemisch ist, wird sie leicht übertragbar. Bei Fischen, die mit dem Außenparasiten Ichthyophthirius multifiliis befallen sind, kann man an den Flossen und am Körper eine Unmenge weiße Punkte erkennen. Als Therapie werden oft Farbstoffe für die Heilung eingesetzt, unter anderen Malachitgrün, Acriflavin und auch Methylenblau.

 

Durch mikroskopisch kleine Hautparasiten wird einen Krankheit Namens Oodinium verursacht. Im Anfangsstadium erscheinen auf der Fischhaut weiße bis gelbliche Pünktchen, diese Anzeichen werden oft mit Ichthyophthirius verwechselt, aber später entstehen aus diesen Pünktchen auf der Haut des Kois zusammenhängende weißgraue oder gelbliche Filme, die den ganzen Körper überziehen können. Als Therapie werden oft Bäder mit Kochsalz, Aureomycin, Kupfersulfat, Formalin oder auch Acriflavin angewandt.

 

Die Bakterielle Flossenfäule entsteht durch Bakterienbefall und wird oft durch schlechte Haltung der Fische verursacht. Bei dieser Krankheit sind die Flossen der Fische betroffen, überwiegend die Schwanzflossem, meist entzündet sie sich, ist blutunterlaufen und fasert aus. In schlimmen Fällen greift diese Fischkrankheit auch die Haut an, welche sich dann großflächig ablöst. Nur wenn die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt wird, besteht Aussicht auf Heilung des Koi-Karpfen. Oft wird es mit Dauerbädern versucht, z.B. mit Chloromycetin bzw. Chlorampphenicol, Kochsalz, Malachitgrün, Phenoxethol oder Terramycin, allerdings kann man Kochsalz und Malachitgrün auch als Kurzzeit- Fischbad einsetzen.

 

 

Durch den sogenannten Fischschimmel können beim Koi  Verpilzungen entstehen, meist sind sie die Folge einer Schwächung des Fisches, oft verursacht durch Überbesetzung, verschmutztem Wasser oder zu extremen Wasserwechsel. Kommt es zu einer zusätzlichen Schleimhautentzündung des Fisches, dann werden die verletzten Stellen und Wunden zuerst befallen. Als erste Symptome kann man an den verletzten Stellen auf der Fischhaut dicke, wattige Beläge beobachten, welche später den ganzen Fischkörper überziehen können, bis letztlich der Fisch stirbt. Betroffene Fische sollten zunächst in etwas wärmeres (nicht frisches), gut belüftetes Wasser überführt werden, dessen Wassertemperatur bei ca. 24 – 26 °C liegt. Oft werden Kurzzeitfischbäder in Kochsalz und Malachitgrün zur Heilung eingesetzt, dabei werden die betroffenen Stellen beim Fisch täglich mit Kaliumpermanganat, einer Jodtinktur oder Mercurochrom betupft.

 

 

 

Kiemenfäule ist eine Erkrankung des Kois, sie wird durch Algenpilze hervorgerufen und tritt oft nach dem Zerfall der Wasserblüte auf. Durch gute Koi-Hälterungsbedingungen kann diese Krankheit vermieden werden. Äußerlich ist die Kiemenfäule nicht leicht festzustellen, doch sie kann schnell fortschreiten, dann verlieren die Fische rasch an Gewicht und können sterben. Bei der Vermutung dieser Fischkrankheit, sollte man die Kiemen der Kois bei abgespreizten Kiemendeckel untersuchen. Ein Verdacht auf Kiemenfäule besteht dann, wenn man schmierige und graue oder gar gebrochene Kiementeile findet. Als Therapie erfolgen oft Langzeitbäder in Terramycin, auch wird oft Sulfonamiden oder Antibiotika verfüttert.

 

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Blaue Fadenfische
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