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Die Heimatgewässer vieler Aquarienfische liegen in warmen Länder wie Afrika, Südamerika oder Indien. Von dort wurden sie schon Anfang des 19. Jahrhunderts nach Europa gebracht und viele Arten bekamen in ihrer neuer Heimat, im Aquarium, dann Nachwuchs. Vergleicht man die Wildform einiger Arten mit den jetzigen Zuchtformen, dann fallen oft große Unterschiede auf, denn Zierfischzüchter haben meist nur Tiere mit besonderen Eigenschaften, wie auffälligen Farben, aussergewöhnlichen Körperzeichnungen oder seltenen Flossenformen, zur Weiterzucht ausgewählt.

Wenn man sich für Zierfische entschieden hat, dann muß man sein Aquarium darauf einstellen, denn im Gegensatz zu einem Heimataquarium wird hier warmes Wasser benötigt. Eine Wassertemperatur zwischen 22 °C und 26 °C reicht für die meisten Zierfischarten aus, also sollte das Aquarium fast immer beheizt werden. Deshalb können auch nicht einfach Wasserpflanzen aus heimischen Tümpeln verwendet werden, sondern speziell für Warmwasseraquarien geeignete Wasserpflanzen.

Zierfische gehören durch ihre Farbenpracht und unterschiedlichen Körperformen zu den beliebtesten Aquarientieren. Beim Kauf von Fischen fällt die Auswahl meistens sehr schwer, denn es gibt zahlreiche Arten, meist sind es Jungfische, deren endgültige Größe und Farbe noch nicht erkennbar sind. Deshalb ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf von Zierfischen über die verschiedenen Fischarten zu informieren. Oft ist es auch nicht ratsam, zu viele verschiedene Arten auszuwählen, sondern sich für zwei oder drei Arten in kleinen Gruppen von 5 - 8 Tieren zu entscheiden. Denn die Fische werden im Aquarium ihr natürliches Verhalten zeigen und einen geeigneten Partner selber finden. Aquarien mit unterschiedlichen Fischarten bezeichnet man als Gesellschaftsaquarium, viele Aquarianer beschäftigen sich aber auch nur mit einer ganz bestimmten Fischart und richten sich ein Artenaquarium ein.

Beim Kauf der Fische sollte man kein zu kleines Gefäß mitnehmen und im Winter sind Thermosbehälter besonders vorteilhaft, um das Abkühlen des Wassers zu vermeiden. Gesunde Fische haben keine trübe Augen, zerfranste Flossen und schnappen auch nicht an der Wasseroberfläche nach Luft, das sollte bei Kauf der Tiere beachtet werden. Zuhause werden die Zierfische auf keinen Fall sofort ins Aquarium gegeben, man sollte mehr als die Hälfte des Transportwassers abgießen und ganz langsam (tropfenweise) das Aquariumwasser zugeben, damit sich die Tiere an die Temperatur und die Beschaffenheit des Wassers gewöhnen können. Erst nach ca. einer Stunde sollte man die Fische ins Aquarium einsetzen. Vorsicht ist auch geboten, wenn im Aquarium bereits Fische leben und weitere hinzukommen sollen, manchmal werden mit neuen Fischen Krankheitserreger eingeschleppt. In diesem Fall ist es besser, die neuen Fische für ca. 10 Tage in einem gesonderten Becken, einem Quarantäneaquarium, zu halten. Zeigen sie nach dieser Zeit keine Krankheitsanzeichen, dann kann man sie meist bedenkenlos ins Aquarium geben.

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Das Zierfischaquarium
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